Google Pixel 3 XL: Alte Hauptkamera, neue Helfer

Die Hauptkamera mit Dual-LED-Blitz auf der Rückseite des Google Pixel 3 XL ist die gleiche 12,2-Megapixel-Kamera wie beim Pixel 2 XL. Foto- und Video-Auflösungen sind ebenfalls identisch. Google stellt aber der Kamera im Pixel 3 XL einen optisch-elektrischen Bildstabilisator sowie Weißabgleich- und Flicker-Sensor zur Seite. Sie aktiviert die Kamera automatisch. Der Benutzer kann hier keine Einstellungen vornehmen. Das müssen Sie auch nicht, denn sie verhelfen Ihnen ganz von allein zu erstklassigen Videos und Fotos – sogar bei 4K-Material. Verwackelte Fotos, unruhig Videos, aufgenommenes Flackern durch eine Deckenbeleuchtung oder rotstichige Bilder gehören der Vergangenheit an. Im Test konnten wir uns davon überzeugen, dass dies nicht nur vollmundige Marketingversprechen sind. Noch nie konnten wir so einfach, so schnell, so gute Fotos schießen und Videos drehen. Wir konnten uns ganz auf die Szene vor der Linse konzentrieren und mussten uns keine Gedanken um die Einstellungen machen.

Wie unsere Testbilder zeigen, schoss die Hauptkamera des Pixel 3 XL im Automatikmodus und bei Tageslicht sehr scharfe Fotos mit kräftigen, lebendigen Farben, ohne dass sie künstlich oder übertrieben wirken. Auch Bilder in HDR (High Dynamic Range) und HDR+ (8 Bilder pro Sekunde) sehen gut aus. Im Vergleich mit den HDR-Modi anderer Highend-Smartphones ist beim Pixel 3 XL allerdings noch Luft nach oben – speziell was den Umgang mit Schatten in ansonsten sehr hellen Szenen betrifft. In diesen Fällen sumpfen Details in den Schatten immer noch zu sehr ab.

 

Wie schon mit dem Pixel 2 XL, gelingen auch mit dem Pixel 3 XL überraschend gute Aufnahmen bei Nacht und schlechten Lichtverhältnissen. Der speziell dafür entwickelte Nachtmodus ermöglicht bei Dämmerung und Dunkelheit noch bessere Aufnahmen.

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