F-Secure Sense: Einrichten und anwenden

Netzwerkfähige Geräte melden Sie beim Sense-Netzwerk genauso an, wie bei jedem anderen WLAN-Router auch: In der jeweiligen Geräte-App das Sense-Netzwerk auswählen, Passwort eingeben, fertig. Das aktive Gerät erscheint dann in blauer Schrift auf der Devices-Seite der Sense-App. Mit einem Druck auf den Eintrag gelangen Sie auf dessen Informationsseite. Hier sehen Sie zum Beispiel seine IP- sowie MAC-Adresse und wie oft Sense das jeweilige Gerät vor Tracking oder Schaden beim Internet-Surfen geschützt hat. Sie können auch explizit den Internet-Zugang sperren. Hilfreich: Jedem Gerät dürfen Sie zur leichteren Identifizierung in der Device-Liste einen eigenen Namen und eines von 38 Piktogrammen zuweisen.

Wollen Sie ein neues Passwort für das Sense-Netzwerk vergeben, drücken Sie in der Sense-App auf More -> Settings -> Password. Im Settings-Menü ändern Sie bei Bedarf den Netzwerknamen, die IP-Adresse von Sense, die DHCP-IP-Range, Vergabezeit, WAN-Einstellungen und die Sichtbarkeit. Denn das Sense-Netzwerk können Sie auch verstecken. Nur wer dann den Sense-Netzwerknamen und das Passwort weiß, kann sich anmelden.

Viel können Sie in der Sense-App nicht einstellen. F-Secure Sense arbeitet im Prinzip Out-of-the-box.

Viel können Sie in der Sense-App nicht einstellen. F-Secure Sense arbeitet im Prinzip Out-of-the-box. (Bildquelle: Smart home AREA)

Im Settings-Menü befinden sich auch die Punkte Protection und Hardware. Bei Protection aktivieren Sie den Schutz für Geräte im Sense-Netzwerk, den Tracking- und Browser-Schutz sowie die automatische Geräteidentifizierung. Auf der Hardware-Seite stehen Informationen zu Sense (Firmware, Seriennummer usw.) und Sie können die Helligkeit der Segmentanzeigen in drei Stufen anpassen: maximal, gedimmt, aus.

Neben dem Settings-Punkt gibt es noch den interessanten Punkt „Event log“. Er listet auf, wann sich welches Gerät im Sense-Netzwerk angemeldet hat und protokolliert eventuelle Bedrohungen.

Kritik an der Sense-App

Die Sense-App ist zwar hübsch und sehr übersichtlich, dreht sich aber nicht ins Querformat und aktualisiert die angemeldeten Geräte nur langsam. In der Praxis bedeutet dies, dass die App ein Netzwerkgerät anzeigt, obwohl es seit Minuten deaktiviert ist. Außerdem bleiben einmal im Sense-Netzwerk angemeldete Geräte, als graue Einträge am Ende der Geräteliste sichtbar. Das kann informativ sein, bei vielen An- und Abmeldungen bläht sich diese aber unnötig auf. Entfernen können Sie diese inaktiven Netzwerkgeräte nicht.

Schön wäre auch eine Gruppierfunktion nach Gerätetypen und eine Sortierfunktion nach Namen, Datenverbrauch und Aktivzeit. Wer viele Geräte im Sense-Netzwerk hat, würde dies sicher schätzen. Was komplett fehlt, ist ein Menüpunkt für den eingangs erwähnten USB-3.0-Port. Ob Sense einen daran angeschlossenen USB-Drucker oder eine USB-Festplatte fürs Netzwerk freigibt oder als Netzwerk-Mediaplayer dienen kann, bleibt vorerst ungewiss.

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