Einleitung

F-Secure Sense soll Ihre smarten Geräte vor Übernahmen durch Hacker und der Einbindung in ein Botnetz schützen. Außerdem soll F-Secure Sense Fälle wie das Ausspähen über die eigene Sicherheitskamera, Mithören über das Mikrofon oder gar die Zerstörung von smarten Geräten verhindern.

Ganz nebenbei schützt Sense auch noch Ihren PC, Ihr Notebook, Smartphone sowie Tablet vor Viren, Trojanern und Schadsoftware (Malware). Ein zusätzlicher Viren-Scanner soll nicht mehr nötig sein. Als i-Tüpfelchen sieht Sense unauffällig und dennoch stylish aus – mehr hübsche Skulptur als smarter WLAN-Router mit eingebauter Firewall und Malware-Schutz. Klingt in Summe fast zu schön um wahr zu sein. Wir haben darum Sense einem Test unterzogen, der zeigen soll, wie es funktioniert und ob das erste Hardware-Produkt der Finnen wirklich so gut ist, wie sie behaupten.

F-Secure Sense bietet für kabelgebundene Geräte drei Gigabit-LAN-Ports.

F-Secure Sense bietet für kabelgebundene Geräte drei Gigabit-LAN-Ports. (Bildquelle: Smart home AREA)

Das rhomboide Gehäuse aus glänzendem Kunststoff fühlt sich hochwertig an und wiegt überraschend mehr, als man vermuten würde. Abgesehen von einer durch die Kunststoffschicht durchscheinenden, weißen LED-Anzeige, fällt Sense auf den ersten Blick nicht als elektronisches Gerät auf. Denn alle vier WLAN-Antennen (802.11a/b/g/n/ac, 2,4 GHz und 5 GHz) und die zusätzliche Bluetooth-Antenne sind im Gehäuse versteckt.

Die einzigen von außen sichtbaren Schnittstellen haben die Designer in eine der Seiten integriert: drei Gigabit-LAN-Ports, einmal USB 3.0, ein WAN-Port zum Anschluss an das Internet-Modem und die Buchse für das Netzteil. Sie flankieren zwei Lüftungs