Neue Amazon Echo für die Fans der smarten Lautsprecher. Amazon erweitert sie sogar um drei neue Geräte. Konkret updatete Amazon den Echo Dot (3. Gen.), Echo Plus (2. Gen.) und den Echo Show (2. Gen.). Neu hinzukommen der Amazon Echo Sub, Echo Input und Echo Smart Plug. Das Gerätedesign wird insgesamt runder, der Klang verbessert sich, ZigBee zieht in ein weiteres Echo-Modell ein und es kommen mehr Funktionen hinzu. Schauen wir uns die neue Generation der Amazon-Echo-Geräte genauer an.

Amazon Echo Dot (3. Gen.): runder, größer, bessere Audiotechnik

Amazon Echo Dot (3. Gen.): Stoffdesign, mehr Volumen und klangstärker.

Amazon Echo Dot (3. Gen.): Stoffdesign, mehr Volumen und klangstärker. (Bildquelle: Amazon)

Das Design des Amazon Echo Dot der dritten Generation ist deutlich runder und dadurch gefälliger geworden. Außerdem verpasst Amazon ihm das gleiche Stoffdesign wie schon den Echo und Echo Plus der zweiten Generation. Zur Wahl stehen die drei Farben Anthrazit, Hellgrau und Sandstein. Dadurch soll sich der Echo Dot (3. Gen.) noch unauffälliger in die Wohnlandschaft einfügen.

Gegenüber seinem Vorgänger ist der Amazon Echo Dot (3. Gen.) fast doppelt so schwer (300 statt 160 g) und groß. Sein Volumen wächst von 223 cm³ auf 421 cm³. Den Platz nutzt Amazon für bessere Audiotechnik, wodurch der Sound klarer und kräftiger sein soll. An der Funkverbindung hat sich aber nichts geändert. Auch der neue Echo Dot WLAN (802.11a/b/g/n 2,4 und 5 GHz) und Bluetooth (Profile A2DP). Zum Start kostet der Amazon Echo Dot (3. Gen.) genau so viel wie der Echo Dot (2. Gen.): rund 60 Euro.

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Amazon Echo Plus (2. Gen.): Temperatursensor und Audio-Upgrades

Amazon Echo Plus (2. Gen.): Etwas breiter, klangstärker und mit Temperatursensor.

Amazon Echo Plus (2. Gen.): Etwas breiter, klangstärker und mit Temperatursensor. (Bildquelle: Amazon)

Amazon verpasst auch dem Echo Plus (2. Gen.) abgeflachte Kanten und dadurch ein runderes Design. Die Abmessungen wuchsen jedoch nicht so stark wie beim Echo Dot (3. Gen.). Amazon erhöht den Durchmesser des Echo Plus (2. Gen.) um 10 mm, wodurch das Volumen von 1.146 cm auf 1.450 cm³ zulegte. Dafür wiegt der smarte Lautsprecher mit 821 g jetzt 41 g mehr. Das breitere Gehäuse ist auf die größeren Lautsprecher zurückzuführen. Der Subwoofer misst nur 76 mm und der Hochtöner 20 mm im Durchmesser. In der ersten Generation des Echo Plus waren ein 63-mm-Basstreiber und 16-mm-Hochtöner verbaut. Durch dieses Upgrade soll der Echo Plus (2. Gen.) voller und besonders in den Mitten und Höhen klarer klingen.

Erstmalig verbaut Amazon in einem Echo-Gerät einen Temperatursensor, was ganz neue Möglichkeiten eröffnet. In Kombination mit anderen Smart-Home-Komponenten lassen sich so temperaturabhängige Routinen definieren. Eine solche Routine könnte ab einer Raumtemperatur von 28° Celsius den per smarter Steckdose (z. B. Amazon Smart Plug) angeschlossenen Ventilator aktivieren. Neu: Der 3,5-mm-Klinkenbuchse dient als Audioeingang und -ausgang. Der Amazon Echo Plus (2. Gen.) bietet wie sein Vorgänger drei Funksysteme: WLAN (802.11a/b/g/n 2,4 und 5 GHz), ZigBee und Bluetooth (Profile A2DP). Inklusive Philips Hue LED-Lampe kostet der Amazon Echo Plus (2. Gen.) rund 150 Euro.

 

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Amazon Echo Show (2. Gen.): größeres Display, ZigBee und Skype

Amazon Echo Show (2. Gen.): größeres Display, ZigBee, Skype, Firefox, Chrome und mehr.

Amazon Echo Show (2. Gen.): größeres Display, ZigBee, Skype und mehr. (Bildquelle: Amazon)

Dem Echo Show hat Amazon das größte Redesign und Upgrade spendiert. Eigentlich ist er kaum wieder zu erkennen. Wie schon beim neuen Echo Dot und Echo Plus wirkt das Design beim Echo Show (2. Gen.) runder und die Rückseite hat einen Stoffüberzug (Schwarz oder Weiß) erhalten. Die sehr auffällige Lautsprecherabdeckung unter dem Display fehlt völlig, wodurch sich die Gehäusehöhe von 187 mm auf 174 mm reduzierte. Da das kleine 7-Zoll-Display einem mit 10-Zoll-Diagonale wich, wuchs der Echo Show (2. Gen.) in der Breite auf 246 mm – ein Plus von 59 mm. Gewichtstechnisch und in der Gehäusetiefe legt der neue Echo Show um 17 mm auf 107 mm bzw. 585 g auf 1.755 g zu. Auf die weiteren Details wie ZigBee, Skype und Firefox gehen wir in einer gesonderten News ein. Den Preis erhöhte Amazon leicht um 10 Euro auf rund 230 Euro.

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Amazon Echo Sub: Endlich mehr Bass!

Amazon Echo Sub: 100-Watt-Subwoofer für ein 2.1-System.

Amazon Echo Sub: 100-Watt-Subwoofer für ein 2.1-System. (Bildquelle: Amazon)

Gerechnet in Volumen ist der schwarze Amazon Echo Sub das größte neue Familienmitglied. Der Downfire-Subwoofer (Lautsprecher strahlt in Richtung Boden ab) bringt satte 4,2 kg auf die Waage und besitzt ein Volumen von knapp 6,5 l. Sein Klasse-D-Verstärker (100 Watt) treibt einen 152-mm-Tieftöner an, die zusammen eine maximale akustische Leistung von 103 db @ 1 m liefern. Die Übergangsfrequenz des adaptiven Tiefpassfilters soll zwischen 120 und 150 Hz liegen. Er funkt zwar wie alle anderen Echo-Geräte im WLAN (802.11a/b/g/n 2,4 und 5 GHz), jedoch besitzt er offenbar keine Mikrofone.

Via WLAN lässt er sich mit zwei weiteren Echos zu einem 2.1-System verbinden. Dafür bietet Amazon günstige Bundles mit dem Echo Sub an, der alleine rund 130 Euro kostet. Das Bundle aus Echo Sub und zwei Amazon Echo (2. Generation) in verschiedenen Farben kostet aktuell rund 250 Euro statt 330 Euro. Das Echo-Stereo-System aus Echo Sub und zwei Echo Plus gibt’s für günstige 330 Euro statt 430 Euro.

 

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Amazon Echo Smart Plug: Auf dem Weg ins Smart-Home System

Amazon Echo Smart Plug: smarte Funksteckdose fürs WLAN.

Amazon Echo Smart Plug: smarte Funksteckdose fürs WLAN. (Bildquelle: Amazon)

Es war nur eine Frage der Zeit bis Amazon eine schmerzliche Lücke in seiner Echo-Familie mit einem eigenen Produkt füllt: der smarten Steckdose Amazon Echo Smart Plug. Die per Funk (WLAN, ZigBee, Z-Wave, Bluetooth usw.) steuerbaren Smart Plugs gehören in jedem Smart Home zum Standard. Durch den Echo Smart Plug können Sie nun Geräte ins Echo-System einbinden, die komplett artfremd d. h. keine Lautsprecher oder mit einem Display kombinierten Speaker sind.

Amazon vollzieht damit einen enorm wichtigen Schritt vom smarten Audio-Video-System zum vollwertigen Smart-Home-System. Mit dem Amazon Echo Smart Plug binden Sie so eigentlich nicht vernetzbare Geräte wie alte Stehlampen, Küchengeräte und mehr ins Echo-System ein. Bisher funkt der Amazon Echo Smart Plug (EU-Stecker, Schuko-Steckdose) nur im 2,4-GHz-WLAN (802.11 b/g/n), aber das kann sich in der nächsten Generation schon wieder ändern. Ein Amazon Echo Smart Plug kostet rund 30 Euro.

 

Amazon Echo Input: Macht jeden Lautsprecher Alexa-kompatibel

Amazon Echo Input: Bindet fast jede Lautsprecher ins Echo- bzw. Alexa-System ein.

Amazon Echo Input: Bindet fast jede Lautsprecher ins Echo-System ein. (Bildquelle: Amazon)

In die gleiche Zubehörkerbe wie der Echo Smart Plug haut der Amazon Echo Input. Mit diesem cleveren Schachzug bindet Amazon so gut wie jeden Lautsprecher ins Echo-System ein. Die gerade mal 14 mm hohe und 80 mm durchmessende Scheibe enthält im Prinzip die Essenz der Echos: Vier Mikrofone, (802.11a/b/g/n 2,4 und 5 GHz), Bluetooth, Bedientasten, einen Micro-USB-Anschluss und einen 3,5-mm-Audioausgang. Über Letzteren oder Bluetooth stellen Sie die Verbindung zu einem Lautsprecher her und schon verhelfen Sie einem vielleicht ausrangierten, alten Speaker zu neuem Leben. Der in schwarz oder weiß Amazon Echo Input kostet etwa 40 Euro und stellt damit den günstigsten Einstieg in Amazons Echo-Welt und der künstlichen Sprachassistenz Alexa dar.

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