Mit dem smarten Heizkörperthermostat AVM FRITZ!DECT 300 können Besitzer einer Fritz!Box ihre Heizung intelligenter steuern und Heizkosten sparen. Laut AVM soll der zeitgesteuerte FRITZ!DECT 300 auch schnell eingerichtet sein: Batterien einlegen, Heizkörperthermostat per Knopfdruck mit der FRITZ!Box verbinden und am Heizkörper montieren – fertig. Die Einrichtung nehmen Sie per Fritz!App oder Webinterface vor. Hier stellen Sie die gewünschte Komfort- und Spartemperatur ein und legen bis zu zu acht Schaltpunkte pro Tag fest.

Clever: Öffnen Sie ein Fenster in der Nähe des AVM FRITZ!DECT 300, erkennt er dies durch den starken Temperaturabfall und schließt das Heizventil automatisch für einen bestimmten Zeitraum. Außerdem sorgt eine Urlaubsschaltung für eine warme Wohnung am Rückkehrtag. Auch einen Kalkschutz und eine Sperrung gegen ungewollte manuelle Änderungen (Tasten und Stellrad) hat AVM eingebaut. Gerade in einem Haushalt mit kleinen Kindern eine segensreiche Funktion.

AVM FRITZ!DECT 300: Offset-Funktion für präzisere Temperaturregelung

AVM FRITZ!DECT 300: Smarter Heizkörperthermostat und verschlüsseltem DECT-ULE-Funk. (Bildquelle: AVM)

AVM FRITZ!DECT 300: Smarter Heizkörperthermostat mit verschlüsseltem DECT-ULE-Funk. (Bildquelle: AVM)

Im AVM FRITZ!DECT 300 verbaut AVM einen Temperatursensor, der die Luftwärme direkt am Heizkörper misst. Dadurch sparen Sie sich ein zusätzliches Raumthermostat. Der Nachteil: Am Heizkörperthermostat kann die Lufttemperatur einige Grad höher sein, als im übrigen Raum. Doch dafür gibt es die Offset-Einstellung. Sie berücksichtigt diese Differenz, sodass die festgelegte Komfort- und Spartemperatur dennoch in den Wohnräumen vorherrscht.

Haben Sie mehrere AVM FRITZ!DECT 300 im Raum installiert, können Sie sie in einer Gruppe zusammenfassen. AVM erlaubt auch den Mischbetrieb mit den smarten Heizkörperthermostaten Eurotronic Comet DECT. Die Gruppenfunktion steht seit dem letzten Fritz!Box-Firmware-Update auf FRITZ!OS 6.80 zur Verfügung. Liefern die Batterien im FRITZ!DECT 300 nicht mehr genügend Energie oder bricht die Funkverbindung zur Fritz!Box ab, löst dies automatisch eine Push-Mail aus.

AVM FRITZ!DECT 300: Verschlüsselte Funkverbindung

Der AVM FRITZ!DECT 300 funkt im AVM FRITZ!Box-Heimnetz verschlüsselt per DECT-ULE-Funk. Die Verwendung dieses energieeffizienten Standards soll sich positiv auf die Batterielaufzeit und Funkreichweite auswirken. Ein Funkradius von bis zu 40 Metern innerhalb von Wohnräumen sei möglich. Wer von unterwegs ein Auge auf die smarten Heizkörperthermostate werfen, den Temperaturverlauf der letzten 24 Stunden sehen und die Temperatur ändern will, nutzt dafür die MyFRITZ!App (Android, iOS, Windows 10 Mobile, Windows Phone 8.1).

Voraussetzung für den Einsatz der AVM FRITZ!DECT 300 ist eine AVM FRITZ!Box mit DECT-Basis und FRITZ!OS ab 6.60. Den smarten Heizkörperthermostat AVM FRITZ!DECT 300 können Sie ab sofort für rund 60 Euro in vielen Shops kaufen.

Einschätzung

Der recht günstige smarte Heizkörperthermostat AVM FRITZ!DECT 300 bringt im Prinzip alle nötigen Eigenschaften für eine komfortable und sparsame Heizkörpersteuerung mit. Sogar an eine Verschlüsselung der Funkverbindung hat AVM gedacht. Gerade für Besitzer von AVM-DSL-Routern rentiert sich der FRITZ!DECT 300, denn diese haben ja bereits die Steuerungszentrale – meist sogar subventioniert von ihrem Internet-Anbieter wie der Telekom oder 1&1. Toll finden wir auch, dass AVM die im Prinzip baugleichen aber günstigeren Eurotronic Comet DECT (ab rund 45 Euro) mit ins System lässt.

Da der DECT-ULE-Standard in Europa die 1,8-GHz-Frequenz verwendet, kommt er zwar WLAN und Bluetooth (2,4 und 5 GHz) nicht in die Quere, hat jedoch gegenüber den Smart-home-Funkstandards ZigBee (886 MHz) und Z-Wave (850 bis 950 MHz) einen großen Nachteil: die höhere Funkfrequenz eignet sich weniger gut, um Wände zu durchdringen. Wer seine AVM Fritz!box also an einer ungünstigen Stelle positioniert hat, kann womöglich Verbindungsprobleme zum AVM FRITZ!DECT 300 bekommen.

Alternative

Wer es komfortabler mag, holt sich die tado° Smart Heizkörperthermostate. Im Test haben Sie ausgezeichnet abgeschnitten. Es ist das einzige System mit einer Anwesenheitserkennung und nicht nur einer Zeitsteuerung. Dafür gehören die tado° Smart Heizkörperthermostate zu den teuersten auf dem Markt.

Günstiger sieht es beim auf Z-Wave basierenden Smart-Home-System Devolo Home Control aus. Hier kosten die smarten Heizkörperthermostate mit rund 65 Euro nur etwas mehr als die AVM FRITZ!DECT 300 und bei den Sets sparen Sie noch mehr. Voraussetzung ist aber eine Z-Wave-Zentrale wie die im Home Control Starter Paket.

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