Smart Water nennt Dornbracht seine ganz besondere Produktlinie für Küchen- und Badarmaturen. Das Interessante daran: Bedieneinheit und Auslassstelle sind voneinander getrennt.

Dornbracht Smart Water: Smarte Bedienung

Beim Dornbracht Smart Water gibts statt Hebel und Drehknauf coole Drehregler und ein Touchdisplay.

Beim Dornbracht Smart Water gibts statt Hebel und Drehknauf coole Drehregler und ein Touchdisplay. (Bildqelle: Dornbracht)

Dornbracht Smart Water verzichtet auf die bekannten Hebel und Drehknäufe. Stattdessen schicken zwei Drehregler und ein Touchdisplay über Kabel Steuersignale an eine Ventileinheit. Diese wiederum lässt das Wasser in der gewünschten Menge und mit der geforderten Temperatur aus dem Auslass fließen. Am Display programmieren Sie Szenarien, sodass Wasser genau in der Menge und Temperatur herausläuft, wie Sie es benötigen. Unter anderem lässt sich eine Badewanne genau so füllen, wie Sie sich es wünschen. Der Zufluss stoppt exakt dann, wenn die Wanne voll ist.

Dornbracht Smart Water: Elegantes Design und Bedienkomfort

Die gleichen Funktionen lassen sich am Waschbecken oder in der Küche nutzen. Der Clou von Smart Water ist, dass neben der Funktion auch Optik und Handling mit unseren Gewohnheiten brechen. Durch die räumliche Trennung und die klaren Formen können Designbewusste die Umgebung von Spüle, Waschbecken oder Badewanne völlig anders gestalten.

Dornbracht trennt beim Smart-Water-System Bedieneinheit und Auslassstelle.

Dornbracht trennt beim Smart-Water-System Bedieneinheit und Auslassstelle. (Bildqelle: Dornbracht)

Über eine Netzwerkverbindung (Ethernetkabel) können Sie Smart Water auch über das Hausnetzwerk steuern. Dornbracht Smart Water besitzt dafür eine eigene IP-Adresse, so wie Ihr PC oder Smartphone. Verschiedenste Smart-Home-Systeme sollen Smart Water automatisch als ein Element aus dem „Internet of Things“ (IoT) erkennen, integrieren und mit anderen Geräten verknüpfen können. Für die komfortable Steuerung stellt Dornbach sogar eine iOS-App zur Verfügung. Denkbar wäre zum Beispiel ein Duschprogramm aus fünf Minuten Warmwasser und einer abschließenden kalten Abschreckung zu dem gleichzeitig fröhliche Musik erklingt und stimulierende Lichtfarben für einen frischen Start in den Tag sorgen.

Dornbracht Smart Water: Beeindruckend, aber nicht günstig

Der große Nachteil von Dornbracht Smart Water: das Luxusdesign hat seinen Preis. Die Smart-Water-Steuerung schlägt mit einem satten vierstelligen, bei mehreren Auslassstellen sogar fünfstelligen Betrag ins Kontor. Es gibt die Elemente von Smart Water in verschiedensten Sets, sodass Dornbracht keine eindeutigen UVPs nennt. Recherchen im Web ergeben, dass Ventileinheiten ab ca. 2.500 Euro und ein Set bestehend aus zwei Drehreglern und einem Touchdisplay ab ca. 1.500 Euro erhältlich sind.

Jedes System von Dornbracht Smart Water wird auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten. Ein entsprechendes Angebot lassen Sie sich bitte darum vom Installateur unterbreiten.

Einschätzung

Dornbracht bringt mit Smart Water die Bedienung von Bad- und Küchenarmaturen ins digitale Zeitalter. Abgesetzte Armaturen bedeuteten bisher, dass der Installateur aufwendige Rohrverbindungen verlegen musste. Jetzt sind es nur noch ein paar Kabel. Ob sich der finanzielle Aufwand für Sie lohnt, steht auf einem anderen Blatt. Optisch und in Sachen Bedienung ist Smart Water einfach eine neue Welt, spätestens dann, wenn das System mit anderen Geräten des vernetzten Hauses zusammenarbeitet.

 

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