Vom 03. bis 08. Januar ist der Dreh- und Angelpunkt der Smart-home-, Entertainment- und IT-Welt die CES 2017 in Las Vegas. Auf der Consumer Electronic Show zeigen Unternehmen aus der ganzen Welt die elektronischen Neuheiten, die womöglich bald bei Ihnen zu Hause stehen. Von sich automatisch anpassenden Betten, smarten OLED-Fernsehern und neuen Soundbars bis hin zu lückenlosen Smart-home-Netzwerken, selbstfahrenden Autos und sprachgesteuerten Geräten hat der bunte Technikzirkus einiges zu bieten.

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Norton Core: WLAN Router schützt das Smart Home

Norton by Symantec stellt auf der CES 2017 den Norton Core vor. Der WLAN-Router im Design einer geodätischen Kuppel soll neben ausgeprägten Sicherheits- und Firewallfunktionen speziell Schutz für das vernetzte Zuhause bieten. Jedes Datenpaket scannt er auf Malware, Viren, Spam, Intrusion-Versuche und weitere Bedrohungen. Weist ein vernetztes Gerät bekannte Schwachpunkte oder Bedrohungen auf, kann es Norton Core unmittelbar in Quarantäne oder ein abgetrenntes Netzwerk verschieben und den Nutzer benachrichtigen.

Norton Core: Der als unauffällige, geodätischen Kuppel gestaltete WLAN-Router (rechts hinten auf dem Schreibtisch) ist speziell zur Absicherung von Smart Homes entwickelt.

Norton Core: Der als unauffällige, geodätischen Kuppel gestaltete WLAN-Router (rechts hinten auf dem Schreibtisch) ist speziell zur Absicherung von Smart Homes entwickelt. (Bildquelle: Norton by Symantec)

Im WLAN funkt der Norton Core am schnellsten mit 802.11ac Wave-2 WLAN. Streaming betreibt er mit bis zu 2,5 Gbps parallel im 2,4- und 5-GHz-Band. So soll es selbst bei der Übertragung von 4k-Inhalten nicht ruckeln. Der Norton Core ist in gold und silber zuerst in den USA erhältlich. Über Preis und Lizenzmodell hat Norton noch keine Aussage getroffen.

Lenovo Smart Assistant: Konkurrenz für Cortana und Siri

Lenovo Smart Assistant: Sieht ein wenig aus wie Amazon Echo und nutzt auch Alexa.

Lenovo Smart Assistant: Sieht ein wenig aus wie Amazon Echo und nutzt auch Alexa. (Bildquelle: Lenovo)

Lenovo steigt mit dem sprachgesteuerten Smart Assistant ins Smart-home-Geschäft ein. Der auf der CES vorgestellte Smart Assistant ähnelt nicht nur äußerlich stark dem Amazon Echo. Er nutzt als Basis auch Amazons Sprachdienst Alexa, dessen Cloud-Dienste und somit auch die Skills. Ob sich damit Amazon einen Gefallen getan hat, wird sich zeigen.

Im Prinzip erfüllt er die gleichen Funktionen wie Amazon Echo. Der vernetzte Lautsprecher erkennt die Stimme seines Benutzers und führt per Sprachkommando zum Beispiel Internetsuchen aus, spielt Musik ab, erstellt Kalendereinträge oder ruft auf Wunsch ein Taxi. Neben Lenovo-Produkten steuert der Smart Assistant auch Angebote von Drittanbietern.

Als Hardware-Daten stehen bisher ein Intel Celeron N3060, 2 GByte RAM, 8 GByte Speicherplatz, WLAN-n und Bluetooth 4.0 fest. Sound kommt aus einem 10-Watt-Subwoofer und einem 5-Watt-Hochtöner. Die untere Abdeckung gibt es in silber, blau, schwarz und orange. Preis und Verfügbarkeit des Smart Assistant will Lenovo später bekannt geben.

Lenovo Smart Storage: 6-TByte-Speicher mit WLAN

Außerdem präsentiert Lenovo auf der CES eine Speicherlösung für das digitale Zuhause. Die mit Smart Storage getaufte NAS bzw. Home Cloud kommt in Varianten mit zwei und sechs Terabyte Speichervolumen. Cool: Sie synchronisiert die Daten mehrerer Geräte parallel über eingebautes Dual-Band-WLAN (802.11ac).

Lenovo Smart Storage speichert bis zu 6 TByte Ihrer Daten, dient als Home Cloud im Smart Home und integriert sich via Dual-Band-WLAN und Gigabit-LAN im Netzwerk.

Lenovo Smart Storage speichert bis zu 6 TByte Ihrer Daten, dient als Home Cloud im Smart Home und integriert sich via Dual-Band-WLAN und Gigabit-LAN im Netzwerk. (Bildquelle: Lenovo)

Der weiße Heimspeicher fürs Smart Home verfügt über einen internen Lüfter sowie einen zusätzlichen Gigabit-LAN-Port und zwei USB-3.0-Anschlüsse. Außerdem kann das Gerät über die Lenovo Smart App gesteuert und genutzt werden. Interessantes Feature: Eine integrierte Gesichtserkennungs-Software kann die private Fotobibliothek anhand von Personen und Gesichtern organisieren.

Sengled: Neue LEDs mit pfiffigen Extras

Die neue Smartsense-LED-Lampe fungiert als Sicherheits-LED-Lampe. Sie ist mit einem Sensor ausgestattet, der automatisch für 90 Sekunden das Licht aktiviert, sobald er eine Bewegung registriert.

Die zweite Neuvorstellung, Sengled Twilight, gibt noch bis zu 15 Sekunden nach dem Abschalten Licht. So ermöglicht es die LED-Lampe allen Bewohnern einen Raum sicher zu verlassen, und nicht nur dem, der als erstes auf den Ausschalter gedrückt hat. Twilight eignet sich auch als Beleuchtungslösung für kleine Treppenhäuser und kurze Gänge, in denen es nur an einer Stelle einen Lichtschalter gibt.

Während die Sengled Twilight noch bis zu 15 Sekunden nach dem Abschalten Licht gibt, reagiert die Smartsense-LED-Lampe auf Bewegung. Der Sengled Pulse Link (Bildmitte) streamt Musik per Bluetooth zur Sengled Pulse

Während die Sengled Twilight noch bis zu 15 Sekunden nach dem Abschalten Licht gibt, reagiert die Smartsense-LED-Lampe auf Bewegung. Der Sengled Pulse Link (Bildmitte) streamt Musik per Bluetooth zur Sengled Pulse. (Bildquelle: Sengled)

Der Sengled Pulse Link ist ausnahmsweise kein Leuchtmittel, sondern eine Erweiterung für die Pulse-LED-Lampen. Der Pulse Link dient als Bluetooth-Verbindungsadapter von Audiogeräten zur Pulse-Lampe. Sie müssen nur einen Pulse Link-Adapter an den analogen Audioausgang eines TV-Gerätes oder AV-Receivers anschließen. Die Audiosignale werden daraufhin per Bluetooth an die Pulse Leuchten gestreamt und schon erklingt Stereosound aus einer oder mehreren Pulse-LED-Lampen.

Linksys Velop: Lückenloses WLAN-System

Nach Netgear Orbi und Google WiFi stellt nun auch Linksys ein modulares WLAN-System vor, das auf den Namen Velop hört. Dabei setzt Linksys auf drei WLAN-Module – jedes ein Tri-Band-AC2200-Gerät mit MU-MIMO – die sich die Bandbreite untereinander in einem drahtlosen Netz aufteilen. Dieses Mesh-Netzwerk soll eine kombinierte Geschwindigkeit von bis zu 2.200 MBit/s erreichen – mehr als doppelt so schnell wie herkömmliches Gigabit-LAN per Kabel.

Das Mesh-Netzwerk des Linksys Velop soll eine kombinierte Geschwindigkeit von bis zu 2.200 MBit/s erreichen - doppelt so schnell wie herkömmliches Gigabit-LAN per Kabel.

Das Mesh-Netzwerk des Linksys Velop soll eine kombinierte Geschwindigkeit von bis zu 2.200 MBit/s erreichen – doppelt so schnell wie herkömmliches Gigabit-LAN per Kabel. (Bildquelle: Linksys)

Jedes der drei Velop-Module kann sich über WLAN oder ein drahtgebundenes Ethernet-Netzwerk verbinden. Die Verbindungen in verschiedenen maschenartigen Topologien stellt das System automatisch her. Falls ein Modul die Verbindung verliert, stellt das System die Internetverbindung über die verbleibenden Module im Netzwerk wieder her.

Die Einrichtung von Velop geschieht via Bluetooth und einer App. Über sie richten Sie auch einen Gastzugang, die Kindersicherung oder eine Geräte-Priorisierung ein.

Interessant: Velop wird über kundenspezifische Funktionen von Amazon Alexa verfügen. Sie ermöglichen die sprachgesteuerte Aktivierung des Gastnetzwerkzugangs oder die Abfrage von Anmeldeinformationen aus Haupt- und Gastnetzwerken. Die Abfrageergebnisse meldet Alexa dann an den Anwender zurück.

Linksys Velop ist in den USA ab Mitte Januar verfügbar. Die Module sind einzeln oder kombiniert erhältlich und werden 250 Euro (1 Modul), 430 Euro (2 Module) oder 600 Euro im Dreierpaket kosten.

Sleep Number 360 smart bed: Smartes Bett wärmt die Füße

Das Sleep Number 360 smart bed passt sich automatisch Ihrem Schlafverhalten an und wärmt sogar Ihre Füße.

Das Sleep Number 360 smart bed passt sich automatisch Ihrem Schlafverhalten an und wärmt sogar Ihre Füße. (Bildquelle: Sleep Number)

Sleep Number zeigt auf der CES 2017 sein smartes Bett 360 smart bed. Es setzt auf biometrische Schlafüberwachung und passt sich automatisch Ihrem Schlafverhalten an, damit Sie optimal ruhen. Dafür werden in einer App besondere Präferenzen des Besitzers sowie Gewicht und Alter gespeichert. Zwei Luftkammern arbeiten dann im Innern der Matratze zusammen und passen sich automatisch Ihren nächtlichen Bewegungen und Verlagerungen an.

Das Sleep Number 360 smart bed identifiziert sogar Schnarcher. Als Gegenmaßnahme reguliert die smarte Matratze automatisch den Kopfwinkel, was zumindest zeitweise akustische Linderung verspricht. Optional können Sie auch eine Fußheizung programmieren, die das Einschlafen erleichtern soll. Eine integrierte Weckfunktion will überdies auf die Schlaftiefe Rücksicht nehmen und den Aufwachprozess im für Sie angenehmsten Moment einleiten. Das Sleep Number 360 smart bed kommt im ersten Halbjahr 2017 auf den (US-)Markt.

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