Teufel One S: Features, Funktionen und die App

Einer der wichtigsten Punkte bei einem Netzwerklautsprecher sind sicherlich die Verbindungsmöglichkeiten, die unterstützten Musikformate, -dienste bzw. -quellen.

Hier bietet Ihnen das Teufel-System diverse Optionen. Natürlich können Sie Musik direkt vom Smartphone über die Teufel-App auf dem Teufel One S wiedergeben. Oder Sie greifen über Ihr Smart-home-Netzwerk auf eine DLNA-fähige NAS (Network attached storage – Netzwerkspeicher) zu.

Tipp: Sie sollten sich definitiv den Kauf eines praktischen NAS, wie der WD MyCloud EX2100, überlegen. Ein zentraler Speicher für Ihr komplettes Smart Home hat viele Vorteile wie zum Beispiel, dass alle Smart-home-Bewohner auf die dort gespeicherten Dateien Zugriff haben und streamen können.

Über den USB-Port auf der Rückseite verbinden Sie USB-Sticks und USB-Festplatten direkt mit dem One S. Aktuell unterstützt er folgende Audioformate: ASF, MP3, WMA, WAV, AAC, FLAC und OGG – alles  auch mit höheren Bitraten.

Teufel One S: In der Raumfeld-App können Sie diverse Netzwerk- und Klangeinstellungen vornehmen sowie sich mit Musikdiensten wie Spotify, Tidal und Qobuz, verbinden.

In der Teufel-App können Sie diverse Netzwerk- und Klangeinstellungen vornehmen sowie sich mit Musikdiensten wie Spotify, Tidal und Qobuz, verbinden. (Bildquelle: Smart home AREA)

Wenn Sie einen USB- oder Netzwerkspeicher mit dem One S verbunden haben, startet dieser automatisch mit der Indexierung. Diese kann zwar je nach Musik Bibliothek etwas dauern, allerdings müssen Sie das lediglich einmal pro Musikquelle durchführen. Nach der Indexierung schlüsselt die Teufel-App die Musikstücke nach Interpret, Album usw. auf, vorausgesetzt, Sie haben die dafür nötigen ID3-Tags korrekt gesetzt.

Wer sich an seiner eigenen Musik sattgehört hat, nutzt einfach Webradios und Streaming-Dienste. Hierzu gehören unter anderem Chromecast, Spotify Connect, Qobuz, Tidal, TuneIn, Napster, Simfy und viele weitere. Sollten Sie einfach nur auf der Suche nach einem guten Internet-Radio sein, erfüllt der Teufel One S diesen Job ebenfalls. Hier sind gerade die programmierbaren Tasten auf der Gehäuseoberseite praktisch, die Sie mit Ihre Lieblingssendern belegen können. Wenn Sie morgens einfach in der Küche etwas Radio hören wollen, müssen Sie also nicht mal Ihr Smartphone herausholen. Einfach einen der Favoritenknöpfe drücken und los geht’s.

Richtig interessant ist die Nutzung des One S in Kombination mit dem Streaming-Dienst Spotify. Der One S unterstützt nämlich Spotify Connect, d. h. der WLAN-Lautsprecher lässt sich direkt aus der Spotify-App bzw. der Desktop-Anwendung ansprechen.

Wenn es Ihnen nur um Spotify geht, wäre abgesehen von der Ersteeinrichtung, müssten Sie theoretisch kein einziges Mal die Teufel-App starten. Das wäre aber schade, denn die Teufel-App ist inzwischen optisch sehr ansprechend und funktional aufgebaut. Im Gegensatz zu früheren Versionen haben die Designer einiges verbessert.

Die Teufel-App wirkt im neuen Design aufgeräumter. Toll: Dank Spotify direct, können Sie den Teufel One S direkt aus der Spotify-App ansprechen.

Die Teufel-App wirkt im neuen Design aufgeräumter. Toll: Dank Spotify direct, können Sie den Teufel One S direkt aus der Spotify-App ansprechen. (Bildquelle: Smart home AREA)

Teufel nutzt hier eine recht leichte und helle Optik. Auf der Startseite finden Sie Ihre Favoriten wie auch die zuletzt wiedergegebenen Titel und Dienste. Weitere Funktionen lassen sich über ein „Hamburger Menü“ aufrufen. Hierzu gehören selbstverständlich Optionen wie die Wiedergabe von lokaler Musik, Musik auf einem DLNA-Server, Internet-Radio via TuneIn, Playlisten und die Einstellungen.

In den Einstellungen können Sie neben diversen Netzwerkfunktionen auch Teufel-Lautsprecher gruppieren oder das Teufelsystem mit Diensten wie das zuvor angesprochene Spotify, Tidal, Napster, SoundCloud usw. verbinden.

Was uns aber beim Teufel One S fehlt, ist Bluetooth. Denn es würde Ihnen erlauben, den Ton von anderen Apps bzw. Streaming-Diensten auf den One S zu übertragen. Alternativ wäre ein AUX-Eingang gut gewesen, um beispielsweise einen kleinen Bluetooth Empfänger mit dem One S zu verbinden. Aber auch auf diesen hat Teufel verzichtet.

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